Deutsche Rück zeigt Stärke

Die Deutsche Rück erzielte im Jahr 2016 ein positives Geschäftsergebnis und hat ihre Position weiter gestärkt. Bei den Bruttobeitragseinnahmen verzeichnete der Konzern, bestehend aus Deutsche Rückversicherung AG und der Tochtergesellschaft Deutsche Rückversicherung Schweiz AG, ein deutliches Plus von 9,1 % auf rund 1,2 Mrd. €. Der Jahresüberschuss lag mit 14,5 Mio. € auf Vorjahresniveau. Die Eigenmittel vor Gewinnverwendung stiegen um 13 Mio. € auf 511,9 Mio. €. Ein Überangebot an Rückversicherungskapazität drückte weiterhin auf Preise und Bedingungen. „Es ist uns gelungen, unsere gute Marktposition in Europa zu stabilisieren, das Ergebnis zu verbessern und die Kapitalausstattung zu stärken“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Arno Junke.

Die Lage auf dem Rückversicherungsmarkt war auch 2016 geprägt vom dauerhaft niedrigen Zinsumfeld, niedrigen Eintrittsbarrieren in den Markt und einer hohen Wettbewerbsintensität. „Wir agieren ohne Wachstumsdruck aus einer soliden Position heraus, mit einem klaren Fokus auf nachhaltigen Unternehmenserfolg“, erklärte Junke.

Neben den über alle Sparten hinweg gestiegenen Beitragseinnahmen trug auch eine gesunkene Bruttoschadenquote zum erfreulichen Geschäftsverlauf bei. Sie verbesserte sich von 62,3 % auf 58,1 %. Auch mit dem Lebenrückversicherungsge-schäft zeigte sich Junke zufrieden: „Unsere Angebote wie zum Beispiel die Absicherung biometrischer Risiken setzten Wachstumsimpulse, die wir insbesondere bei bestehenden Zedenten zum Ausbau unseres Geschäftsvolumens nutzen konnten.“ So gelang es dem Deutsche Rück Konzern, sein Geschäftsvolumen in der Lebenrückversicherung um mehr als 11 % auf nun rund 46 Mio. € zu steigern.

Positiv machte sich in der Nichtlebenrückversicherung die geringe Schadenlast aus den Feuersparten sowie aus Elementargefahren bemerkbar. Der Konzern hat aber weiterhin seine Schadenrückstellungen vorsichtig und risikobewusst gestärkt.

Aufgrund des gestiegenen Prämienvolumens und des insgesamt günstigen Schadenverlaufs verbesserte sich die versicherungstechnische Rechnung vor Veränderung der Schwankungsrückstellung noch einmal deutlich. Diese stieg im Jahr 2016 auf einen Gewinn von 11,2 Mio. €. Die Schwankungsrückstellungen stärkte der Konzern mit saldiert mehr als 25 Mio. €.

Trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus an den Kapitalmärkten erzielte die Deutsche Rück erneut ein mehr als zufriedenstellendes Kapitalanlageergebnis mit einem laufenden Ertrag von 46 Mio. €.

Unter Einbeziehung des versicherungstechnischen Ergebnisses erzielte der Konzern ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von mehr als 23 Mio. € und einen Jahresüberschuss in Höhe von 14,5 Mio. €.

„Vor dem Hintergrund der Erneuerungsgespräche und unserer unverändert ertragsorientierten Zeichnungspolitik gehen wir für das laufende Geschäftsjahr von einer positiven Geschäftsentwicklung aus, mit der wir unsere Position in einem herausfordernden Marktumfeld weiter stärken können“, sagte Junke.

Entwicklung der gebuchten Bruttobeiträge 2012 - 2016

in Mio. €

Portefeuillestruktur 2016 (brutto)


Entwicklung der
Kapitalanlagen 2012 - 2016

in Mio. € (Jahresendstand ohne Depotforderungen)

Andreas Meinhardt

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