„Ein Modell ist immer so gut wie seine Daten. Wir haben nur die Vergangenheit.“
Christian Bagh ist – zumindest fachlich – ein Mathematiker, wie er im Lehrbuch steht. Nach den üblichen Berufswunschwirrungen hat er sich recht schnell auf die Zahlenlehre fixiert, Computermathematik studiert und ist nun seit April 2008 im Unternehmen beschäftigt.
Der Studiengang beinhaltet zwei Schwerpunkte, die für eine Position bei der Deutschen Rück geradezu prädestiniert sind: Mathematik und Informatik. Und genau das macht Christian Bagh nun auch bei uns. Als Analyst bewertet er ganze Bestände von Rückversicherungsverträgen und ist mitverantwortlich für die Abbildung des Prämienrisikos im Bereich Nichtleben. Dabei geht es nicht nur um die kleinen Risiken, sondern hauptsächlich um die ganz großen Katastrophen wie Stürme, Großfeuer oder Überschwemmungen. Vereinfacht ausgedrückt: Die Geologen und Meteorologen des Hauses versuchen vorherzusagen, was passieren könnte, Christian Bagh rechnet aus, was es kosten würde. Klingt einfach, ist es aber nicht.
Hierzu ist die ganze Bandbreite wahrscheinlichkeitstheoretischer und statistischer Verfahren notwendig, wie zum Beispiel Modellanpassungen, Maximum-Likelihood-Schätzer, Faltungen oder Poisson-Prozesse. Bei der Deutschen Rück arbeitet er unter anderem mit Monte-Carlo-Simulationen – was mit Glücksspiel ungefähr soviel zu tun hat wie Düsseldorf mit Köln. Als Schnittstelle zwischen Mathematik und Informatik kann er hervorragend mit beiden Berufsgruppen kommunizieren und ist deshalb schon nach kürzester Zeit mitverantwortlich für das versicherungstechnische Prämienrisiko.
Auch ein Grund, warum er sich bei der Deutschen Rück sehr wohlfühlt: Flache Hierarchien machen das Arbeiten unbürokratisch, Eigeninitiative ist ausdrücklich erwünscht und Weiterbildung wird gefördert. Aktiv, denn Christian Bagh macht auf eigenen Wunsch die Weiterbildung zum Aktuar DAV, was die Deutsche Rück natürlich auch gern unterstützt.

