Die neue Drohnenverordnung

Neue Risiken erfordern neue Lösungen

"Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten"

Immer mehr Menschen lassen Drohnen für private oder gewerbliche Zwecke in die Luft steigen. Dabei unterschätzen viele jedoch das Risiko, das die neuen Fluggeräte mit sich bringen. Zwischenfälle mit Drohnen beschäftigen Erst- und Rückversicherer deshalb zunehmend. Was viele Nutzer nicht wissen seit 2005 besteht Versicherungspflicht.

Die Verkaufszahlen für Drohnen steigen. Nicht nur in den USA, wo Drohnen so beliebt sind, dass Privatleute ihre Drohnen registrieren lassen müssen, um im Schadenfall eine Zugriffmöglichkeit zu haben, sondern auch in Deutschland. Schätzungsweise 400.000 Exemplare sind bisher über die Ladentische gegangen. Tendenz steigend. Die Deutsche Flugsicherung geht davon aus, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2020 verdreifachen wird. Mit der Zahl der Drohnen steigt indes auch das Risiko. Denn vielfach werden Drohnen heute privat als Hobby oder auch gewerblich genutzt. Dabei geht es nicht nur um Sach- und Personenschäden durch Unfälle oder Eingriffe in die Privatsphäre, sondern beispielsweise auch um Folgen für die Sicherheit des Luftverkehrs.

Darauf hat der Gesetzgeber nun reagiert. Am 7. April 2017 ist die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ in Kraft getreten.

Wichtigste Eckpunkte für Sie aufbereitet

Die Deutsche Rück begleitet ihre Zedenten nicht nur in Sachen Rückversicherung. Wir unterstützen unsere Kunden auch mit spartenfachlichem Service. Dabei konzentrieren wir uns auch auf Spezialthemen, die die Märkte bewegen, wie das Thema Drohnen. Ob es um die Kennzeichnungspflicht, den Kenntnisnachweis, die Erlaubnispflicht, das Betriebsverbot, die Ausweichpflicht, den Einsatz von Videobrillen oder  – das für die Branche wichtigste Thema – die Versicherungspflicht geht: Wir haben die wichtigsten Eckpunkte der neuen Verordnung für Sie aufbereitet. 

Doreen Bracher

Senior Underwriter für das fakultative HUK-Geschäft 

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